Eine Renaissance des keltischen Leindotteröls

Posted By: Admin Candarila In: Food On: Wednesday, October 7, 2015 Kommentar: 0 Hit: 691

Zwei Öle - fast ein Name: LeinDOTTERöl und Leinöl

Das Leindotteröl, so nennt man das wiederentdeckte Öl der Kelten. Oft wird Leindotteröl mit dem Leinöl verwechselt, obwohl diese Ölpflanze nicht mit der Familie des Leinöls verwandt ist. Die Leinölpflanze zählt zur Familie der Leingewächse, aus welcher ebenfalls Flachs (auch Leinen) gewonnen und verarbeitet werden kann. Familienmitglieder der Leindotterpflanze sind die Kreuzblütler. Und dennoch haben beide gewonnene Öle Gemeinsamkeiten. Beispielsweise werden beide Pflanzenarten schon sehr lange kultiviert, aber eine geriet in Vergessenheit. Dafür erlebt die Leindotterpflanze gerade eine Renaissance. Beide Öle besitzen eine schöne goldige Farbe. Vermutlich entstammt deshalb der Name LeinDOTTERöl. Heute weiß man auch, dass diese Öle eine gute Fettsäurezusammensetzung aufweisen. Der Anteil an Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren ist hoch, weshalb die Öle wiederum eine kurze Haltbarkeit besitzen und nicht erhitzt werden sollten. Das Leindotteröl hat diesen frischen mild-erbsigen Geruch und Geschmack und verleiht besonders Gemüsegerichten und Suppen eine eigene Note. Außerdem eignet es sich besonders für kalte Gerichte wie Salate, Dips, Gazpacho oder Pestos.

In einer Zeit in der man sich immer mehr auf das Ursprüngliche und Natürliche besinnt, scheint dieses Öl eine besondere Bereicherung zu sein.

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